Ausgabe vom 30.08.2009
OB Piepenknüppel bleibt unser Stadtoberhaupt.
Die Bad Hörder Bürger wählten in mit großer Mehr- heit zum Oberbürgermeister.
Ganz neu zum Einsatz kam bei der Wahl eine neue Bad Hörder Innovation:
der Schiefertafel-Wählomat.
Die schlicht gehaltene Schiefer- tafel kommt bei jedem Wahlgang eines Bürgers erneut zum Einsatz,
nachdem sie unter Aufsicht der Wahlkommission gründlich gereinigt wurde.
Selbstverständlich erst, nachdem das Wahlergebnis penibel genau notiert wurde. Und obwohl die Wahl
weiterhin geheim in einer Wahlkabine durchgeführt wird, kann man auf diese Weise immense Kostenein- sparungen
erzielen und mit nur einer Tafel pro Wahllokal auskommen. Der stolze Piepenknüppel dazu:
"Sollten wir bei der Bundestagswahl ähnlich erfolgreich wie in Hörde sein, planen wir das System
zum Wohle der Umwelt bundesweit einzuführen!"
Da freut sich Leuchtturmwärter Walter auf den kommenden Herbst.
Denn immer, wenn er sich von seinem Hauptleuchtturm auf dem Remberg
auf die mitunter beschwerliche Reise zu seinem Wochenend-Leuchtturm am Südufer des Phoenixsees macht, hält er
Rast auf dem mitten im See gelegenen See-Turm.
Aber da schlagen im Herbst manchmal die Wogen hoch und haben ihm so schon
manches verdiente Süppchen versalzen.
Mit der jetzt geplanten Erhöhung möchte man dem endlich einen wirksamen Riegel vorschieben. Denn
wer so hart arbeitet, soll auch in Ruhe essen können.
Sie grasen wieder im Phoenix-See:
die einstmals berühmten und dann fast ausgestorbenen Bad Hörder Hördschnucken.
Aus alten Geschichten aus der Umgebung des Phoenixsees wissen wir, daß sie früher in großer Zahl
die Seegraswiesen bewei- deten und die Menschen am See und weit darüber hinaus mit wasserdichter Wolle
versorgten. Im Zeitalter der Industrialisier- ung war es dann fast ganz still um sie geworden.
Man befürchtete gar ihr völliges Aussterben.
"Es gab nur noch ganz ver- einzelte Tiere, die mühsam zu einer Zuchtgruppe zusammengestellt werden mußten."
berichtet die Unterwasser-Hirtin, die sich jetzt mit der kleinen Herde und ihren Sehhunden Kunta und Kinte selbsständig
gemacht hat.